Zusammenfassung der kleinen und großen Ereignisse im Gnadenhof - Mai 2019

Der "Wonnemonat Mai" hat uns einige neue Bewohner im Gnadenhof beschert.

Da wurden zum einen 6 junge Zwergkaninchen bei uns abgegeben, die inzwischen kastriert wurden und eine Fundkatze, die gleich einige Tage später uns mit zwei Katzenkindern überrascht hat.

Für die Zwergkaninchen werden wir ein neues privates Zuhause suchen und die beiden Katzenkinder werden auch, wenn sie die Mutter nicht mehr brauchen, vermittelt.

Auch ist ein belgischer Schäferhund bei uns umzugsbedingt abgegeben worden, für den wir ebenfalls ein passendes neues Zuhause suchen.

Die verschiedenen Tierschicksale machen uns immer sehr zu schaffen und meine Mitarbeiter sind besonders bemüht die "abgeschobenen Tiere " sinnvoll zu beschäftigen, um ihnen den Verlust ihrer Familie leichter vergessen zu machen.

Aber auch unsere diversen Reparatur-und Erneuerungsarbeiten sind gut vorangekommen, denn bis zum " Tag der offenen Tür" -  7. Juli 2019  - ist es nicht mehr allzu weit und wir wollen unseren Besuchern zeigen, was wir alles bewerkstelligt haben.

Und das alles mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln!

Das Katzenhaus wird allerdings noch nicht fertig sein. Ich bastle noch an einer finaziell tragbaren Lösung.

 

Soviel für heute.

Ihre
Lona Renate Kreil


Zusammenfassung der kleinen und großen Ereignisse im Gnadenhof - April 2019

Dieser Monat war voll mit Reparatur- und Erneuerungsarbeiten. Bei den Freigehegen an den Containern haben wir fast alle Zäune komplett erneuern müssen, um wieder eine gute Stabilität gewährleisten zu können. Auch haben wir die Umgestaltung unserer großen Spielwiese für die Hundegruppen in Auftrag gegeben, die dann Mitte Mai in Angriff genommen werden soll.

Leider verzögert sich der Bau unseres geplanten neuen Katzenhauses etwas, sodass wir unseren Besuchern am Tag der offenen Tür wahrscheinlich nur eine "Baustelle" zeigen können. Aber warten wir es ab, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Meinen zahlreichen Vierbeinern geht es gut und es ist zum Glück nichts Nennenswertes vorgefallen.

Auch meine Pferde habe ich bis jetzt gut über den Winter gebracht, was angesichts der teuren Heupreise nicht ganz einfach war. Es ist halt immer wieder das liebe Geld, was an allen Ecken und Enden fehlt. Ich wäre da für eine Unterstützung sehr dankbar.

An den Ostertagen waren wieder viele Spaziergähnger mit unseren Hunden unterwegs und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten alle Hände voll zu tun, um die jeweiligen Hunde heraus zu geben und nach einem ausgiebigen Spaziergang wieder in Empfang zu nehmen.

Soviel für heute.

Ihre
Lona Renate Kreil


Zusammenfassung der kleinen und großen Ereignisse im Gnadenhof - März 2019

Wir haben das schöne Wetter der letzten Tage genutzt und gleich mit Reparatur- und Erneuerungsarbeiten begonnen. Hier gibt es sehr viel zu tun, teils von uns, aber wir müssen auch Handwerker hinzuziehen. So werden wir die nächsten Wochen voll beschäftigt sein. Aber bis zu unserem Tag der offenen Tür, am 07.07.2019, werden wir alles bewältigt haben.

Fünf Fundkatzen sind bei uns diesen Monat abgegeben worden, nur zwei wurden von ihrem Besitzern abgeholt. Für die drei "sitzengebliebenen" werden wir versuchen, ein gutes neues Zuhause zu finden.

Auch einen älteren Hund - mittelgroß - haben wir aufgenommen, da sich sein Frauchen aus gesundheitlichen Gründen leider von ihm trennen musste. Diese Dame war sehr erleichtert, dass sie den Hund bei uns unterbringen konnte; denn auch unsere Aufnahmekapazität ist beschränkt und wir müssen  auch oft Absagen erteilen.

Unsere Hundespaziergängerinnen sind wieder sehr aktiv und oft sind unsere gesamten Schützlinge unterwegs, und Mensch und Tier hat seine Freude an den gemeinsamen Ausflügen.

Ich habe versucht, Ihnen wenigstens einen kleinen Überblick über unsere vielseitige Arbeit zu geben und Ihr Interesse zu wecken, uns mal zu besuchen.

 

Ihre
Lona Renate Kreil


Zusammenfassung der kleinen und großen Ereignisse im Gnadenhof - Februar 2019

Gleich in den ersten Tagen im Februar wurden uns 5 ganz kleine Kätzchen gebracht, die in einer Scheune ohne Mutter aufgefunden wurden. Diese Winzlinge waren total verschmutzt und mit Flöhen übersät. Vor allem aber waren sie sehr scheu und jede unserer Annäherungen wurde mit einem fünffachen Fauchen "belohnt".

Doch meinen einfühlsamen Mitarbeitern ist es im Laufe der Wochen gelungen, zu erreichen, dass man die Kätzchen wenigstens anfassen und kurz streicheln kann. Eine Vermittlung dieser Tiere gestaltet sich aber noch schwierig, da nur wenige Interessenten die nötige Geduld aufbringen abzuwarten, bis die Tiere zu ihnen Vertrauen fassen und eine Annäherung erlauben.

Aber auch bei meinen alten Gnadenhofhunden habe ich Zuwachs erhalten. Ein älteres Ehepaar war gesundheitlich nicht mehr in der Lage für Ihren 17-jährigen Mischling zu sorgen. Erschwerend kam allerdings hinzu, dass der Hund fast blind und taub ist. Eine Kontaktaufnahme ist daher ziemlich schwierig, aber wir tun unser Bestes, um diesem Hund noch einen geruhsamen und doch etwas abwechslungsreichen Lebensabend zu bieten.

Ansonsten fangen die Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten langsam an, denn in meinem Gnadenhof gibt es viel zu richten, was im Laufe der vielen Jahre reparaturbedürftig geworden ist.

Soviel für heute.

Ihre
Lona Renate Kreil


Ein Leben für den Tierschutz

Bürgermeister Helmut Steininger gratulierte gestern Lona-Renate Kreil zu ihrem 85. Geburtstag.

Lona-Renate Kreil feierte ihren 85. Geburtstag – Lebenswerk verwirklicht

 Landau. (uh) Lona-Renate Kreil hat am Freitag ihren 85. Geburtstag gefeiert. Auch Bürgermeister Dr. Helmut Steininger gratulierte der engagierten Tierschützerin im Namen der Stadtgemeinde zu ihrem runden Wiegenfest mit Blumen. Die Jubilarin erblickte am 4. Januar 1934 in Kolberg an der Ostsee das Licht der Welt. 1937 zog sie mit ihrer Mutter Lona, ihr Vater Arthur verstarb, als sie zwei Jahre alt war, zu ihren Großeltern auf das Rittergut Schweinitz bei Grünberg nach Schlesien. Durch die Vertreibung aus Polen im Sommer 1945 landete sie schließlich 1946 in München, wo sie das Gymnasium besuchte. Nach der Schule arbeitete sie ein Jahr als Fakturistin in einer Lebensmittelfirma. Danach ging sie als  Protokollführerin an das Amtsgericht. 1962 machte sie sich mit einem Schreibbüro für Rechtsanwälte selbständig. Dieses Münchner Büro betrieb sie bis 2008, als sie eine Lungenembolie zwang, kürzer zu treten. 1979 erwarb Lona-Renate Kreil in Gangkofen einen kleinen Hof. Bereits dort nahm sie Tiere auf. Nach zehn Jahren wurde dieser Hof einfach zu klein und sie erwarb daher das Landauer Anwesen in der Weidenstraße, wo sie 1990 ihr Tierheim eröffnete. Heute meint die Jubilarin, dass das Anwesen eines Hundezüchters ideal gewesen sei, da die Boxen für die Tiere bereits vorhanden waren und vor allem, weil die Nutzung bereits genehmigt war. Vor 19 Jahren kam dann noch der Gnadenhof in Wolfsdorf im  Ashöckingerweg hinzu. Im Rahmen des Anschlusses der DGF3 an die B20 musste sie vor zwei Jahren ihr Tierheim in der Weidenstraße aufgeben, da das Grundstück benötigt wurde. Daher zog sie auch mit dem Tierheim nach Wolfsdorf. In diesen beiden Einrichtungen betreut die Jubilarin 30 bis 40 Hunde, 40 bis 45 Katzen, sieben Pferde, einen Esel, sowie Ziegen, Schafe und Kaninchen. Lona-Renate Kreil beschäftigt derzeit in ihren beiden Einrichtungen sieben Angestellte. Für die beiden Häuser wendet sie durchschnittlich an die 10000 Euro im Monat auf. Bürgermeister Helmut Steininger gratulierte Lona-Renate Kreil im Namen der Stadtgemeinde mit Blumen und einer Glückwunschkarte. Er bemerkte dabei, dass sich die Jubilarin dank ihres Verhandlungsgeschicks hier ihr Lebenswerk verwirklicht hat. [Aus der Landauer Zeitung vom 05.01.2019]

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Zusammenfassung der kleinen und großen Ereignisse im Gnadenhof - Januar 2019

Der Jahresbeginn war leider sehr, sehr laut und ich hatte große Mühe, meine zahlreichen Vierbeiner zu beruhigen.

Doch nun ist wieder der Alltag eingekehrt und hat uns gleich Anfang des Monats 5 junge Kätzchen beschert, die völlig verwahrlost in einer alten Scheune gefunden wurden. Es ist uns jedoch gelungen, alle Kätzchen wieder hochzupäppeln und an Menschen langsam zu gewöhnen. In 2 bis 3 Wochen werden sie soweit sein, dass wir sie in ein neues Zuhause vermitteln können.

Ansonsten haben wir für den Jahresbeginn allerhand bauliche Reparaturen und Neubauten geplant. So ist ein neues Katzenhaus vorgesehen mit umliegenden kleineren Sitzmöglichkeiten für die Besucher, damit diese in Ruhe die Katzen beobachten können und sich vielleicht in den einen oder anderen Bewohner verlieben können und somit evtl. ein neues Zuhause winkt.

Auch die Freigehege für unsere Hunde müssen dringend repariert und zum Teil erneuert werden. Wir haben bereits zwei neue Container für die Hunde erworben, die jetzt noch hundegerecht eingerichtet werden müssen.

Sie sehen, wir haben viel vor und hoffen, alles verwirklichen zu können. Die Finanzierung steht derzeit nur zum Teil fest, aber mit Hilfe von einigen treuen Tierfreunden werden wir es schon schaffen.

Also packen wir es an!

In diesem Sinne

Ihre
Lona Renate Kreil


Zusammenfassung der kleinen und großen Ereignisse im Gnadenhof - Dezember 2018

Dieser Monat war ziemlich turbulent, aber es gab auch besinnliche Momente, z.B. bei unserer erstmals durchgeführten Tierweihnacht am 2. Advent.

Der Nikolaus war da und der Stand mit dem Glühwein und Gebäck fand sehr regen Zuspruch. Selbst unsere Tombola war leer gefegt. Eine Mitarbeiterin hat Führungen durch den Gnadenhof mit entsprechenden Tiergeschichten angeboten, die gerne in Anspruch genommen wurden. Von unserer aufgestellten Krippe mit lebensgroßen Figuren erzählte meine Mitarbeiterin eine etwas abgewandelte Weihnachtsgeschichte, die so manchen Zuhörer zum inne halten veranlasste.

In diesen Tagen bekamen auch meine Schützlinge besonders viel an Leckerlis usw. mitgebracht, aber auch für meine fleißigen und engagierten Mitarbeiter war so manche Pralinenschachtel oder Weihnachtsgebäck dabei.

Auch gingen zum Glück mehr Geldspenden ein, denn ohne Zuwendungen ist mir der Erhalt und die Fortführung des Gnadenhofs nicht möglich. In dieser Beziehung blicke ich etwas in Sorge in das neue Jahr.

Aber jetzt versuche ich erst mal optimistisch zu sein und blicke mit Zuversicht und dem Wunsch, wieder vielen Tieren helfen zu können, in das neue Jahr.

 

In diesem Sinne

Ihre
Lona Renate Kreil


Zusammenfassung der kleinen und großen Ereignisse im Gnadenhof - Oktober und November 2018

Meinen vierbeinigen Schützlingen geht es gut und nur meine Katzen haben Zuwachs erhalten;

Und zwar wurden zwei Fundkatzen abgegeben, für die sich trotz intensiver Suche kein Besitzer gemeldet hat. Die eine dieser Fundkatzen ist sicherlich mehr als 10 Jahre alt und außerdem fast blind. Wir haben sie wieder aufgepäppelt und sie dankt es uns mit rührender Anhänglichkeit und großer Verschmustheit.

Meine Spaziergänger waren wieder sehr aktiv und meine Hunde wurden ausgiebig ausgeführt.

Zur Zeit wird wieder viel repariert und zum Teil erneuert, aber der Großteil soll im Frühjahr in Angriff genommen werden. Bis dahin habe ich hoffentlich einiges angespart, um das auch finanziell bewältigen zu können.

Derzeit stecken wir alle voll in Vorbereitungen zu unserer Tierweihnacht im Gnadenhof am 9. Dezember.
Wir wollen unseren Besuchern ein paar schöne Stunden mit unseren Tieren bieten, ja selbst der Nikolaus hat seinen Besuch angekündigt. Wir bemühen uns jedenfalls alle sehr, damit dieser Tag ein Erfolg wird.

Wenn Sie in der Nähe wohnen, kommen Sie doch vorbei. Wir freuen uns über jeden Besucher.

 

In diesem Sinne bis bald.

Ihre
Lona Renate Kreil


Zusammenfassung der kleinen und großen Ereignisse im Gnadenhof - September 2018

Im Monat September haben meine Schützlinge wieder Zuwachs bekommen. Ich habe eine Scheidungswaise, eine ältere Labradorhündin, aufgenommen. Wir sind gerade dabei, sie an uns zu gewöhnen;  der erste Tag war schon sehr vielversprechend. Einen älteren alleinstehenden Rüden haben wir auch schon für sie im Auge. Mal sehen, wie die Partnervermittlung klappt!

Von meinen jungen Katzen haben auch zwei ein gutes Zuhause gefunden, was uns alle sehr freut.

Meine Mitarbeiter sind sehr engagiert und um das Wohl aller meiner Tiere sehr bemüht. Seit ein paar Monaten habe ich drei neue Teilzeitkräfte eingestellt und bin sehr froh, dass sich diese in mein „altes Team“ sehr gut integriert haben. So weiß ich meine Tiere optimal versorgt und jede meiner Mitarbeiterinnen bringt jeweils ihre besonderen Stärken ein.

Seit Jahren habe ich natürlich auch einen Mann beschäftigt, der sich um meine Pferde kümmert, Zäune flickt und Holz macht, aber der steht außer Konkurrenz!

Für meine Pferde habe ich zwar für eine Weile vorgesorgt, doch bis zur nächsten Heuernte ist es noch weit.

Für Angebote von Heu und Stroh wäre ich sehr dankbar!

Alles in allem war es ein guter Monat, wenn auch der Kampf um die nötigen finanziellen Mittel, um das alles bezahlen und erhalten zu können, bleibt.

                                                                                                 

Bis bald!
Ihre Lona Renate Kreil


Zusammenfassung der kleinen und großen Ereignisse im Gnadenhof - August 2018

Jeden Monat werde ich nun meinen "Anklickern" einen kleine Überblick über das Leben und Treiben im Gnadenhof geben. Mehrere Anfragen diesbezüglich haben mich auf diese Idee gebracht. Mal sehen, wie das ankommt!

Meine alten Dauerbewohner an Hunden haben Zuwachs bekommen. Eine 11-jährige Labrador-Mischlingshündin hat ein neues Zuhause bei uns gefunden. Ihr Herrchen und ihr Frauchen waren krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage, für ihren Hund zu sorgen und haben bei mir um Hilfe gebeten. Kurzum, ich habe die Hündin aufgenommen und konnte mit Freuden feststellen, wie schnell sich auch ein alter Hund, wenn ihm Zuneigung und ein etwas privates Umfeld geboten wird, an seine neue Umgebung und vor allem die neuen Menschen gewöhnen kann.

Eine freudige Überraschung durften wir auch erleben, als eines morgens zwei Heurundballen vor unserem Tor standen. Dem anonymen Spender sei herzlichst gedankt!


Sehr verärgert waren wir alle, als wir feststellen mussten, dass an einem entlegenen Eck meines umzäunten Grundstückes sage und schreibe 5 Wellengitter - 3 x 2 m - abgebaut und gestohlen wurden. In den mehr als 30 Jahren meiner Arbeit für den Gnadenhof ist mir das noch nie passiert.


Bedingt durch die vielen Hitzetage waren unsere treuen Hundspaziergänger nicht so viel unterwegs. Aber meine Hunde fühlten sich an diesen Tagen ohnehin wohler in ihren schattigen Freigehegen und wer Lust hatte, konnte sich auch in einem Planschbecken abkühlen.


Nächsten Monat mehr von uns

Ihre Lona Renate Kreil